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Sich die Daseinsfürsorge etwas kosten lassen

editor - 15. März 2017 - Telemedizin

http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/gemeinden/kelheim/ein-klinisch-teurer-gemischtwarenladen-22796-art1481809.html
http://www.pfaffenhofen.de/ilmtalklinik/
https://www.facebook.com/telepom.eu/

Die Gretchenfrage der Daseinsfürsorge stellt die „Mittelbayrische“ Prof Dr. Christian Ernst, Lehrstuhlinhaber “Ökonomik und Management sozialer Dienstleistungen“ an der Universität Hohenheim: „Können wir uns eine wohnortnahe Grundversorgung in Zukunft überhaupt noch leisten?“ Im Notfall sei man froh über eine Klinik vor Ort, aber was tun, wenn sie, wie in Kelheim, immer mehr Defizit schreiben? Die medizinische Versorgung, so wie sie staatliche Regeln definieren, solle man als Rahmen der medizinischen Daseinsvorsorge nehmen und in diesem Rahmen auch ein Defizit in Kauf nehmen, so Prof. Ernst im Interview der „Mittelbayrischen“. Dafür ein Defizit-Ziel vorzugeben ist eine Option, von der man nicht oft hört.

Wenn das Defizit partout nicht finanzierbar sei, so Prof. Ernst weiter, könne man diese Krankenhäuser in Tele-Portalkliniken umstrukturieren, mit Generalisten für die Grundversorgung und telemedizinisch andernorts konsultierten Spezialisten.

Kontakt Prof. Ernst an der Uni Hohenheim: sodienst[at]uni-hohenheim.de

Bildquelle: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

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