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Daseinsfürsorge wird durchaus von allen gesellschaftlichen Gruppen ernst genommen!

10. Mai 2017,  editor - Telemedizin

http://www.immobilien-zeitung.de/1000043116/ludwigsburg-bautraeger-verklagen-stadt.html

Dass die Daseinsfürsorge im Zweifelsfall durchaus von allen gesellschaftlichen Gruppen ernst genommen wird, zeigt ein Beitrag in der Immobilienzeitung. Während aber üblicherweise die Privatisierung von Krankenhäusern, Autobahnen etc. als Rückzug des Staates aus der Daseinsfürsorge beklagt wird, wird hier ein von der Stadt Ludwigsburg über ihre Wohnungsbaugesellschaft begonnenes Bauprogramm Eigentumswohnungen als gerade nicht zur staatlichen Daseinsfürsorge gehörig angesehen.


Telemedizinisches Netzwerk PädExpert – finanzieller Beitrag der Kassen zu gut begründetem und preisgekröntem Projekt

30. April 2017,  editor - Telemedizin

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/telemedizin/article/934799/paedexpert-telekonsil-selektivvertrag-macht-schule.html
http://www.arztwiki.de/wiki/Selektivvertrag
https://www.msd.de/fileadmin/user_upload/PaedExpert.pdf

Von den Krankenkassen finanzierte telemedizinische Projekte gibt es bisher nicht allzu viele. PädExpert® richtet sich an Hausärzte in dünnbesiedelten Landstrichen. Für Kinder mit chronischen und seltenen Krankheiten können sie sich telemedizinisch Rat bei Fachärzten für Kinderheilkunde holen. Die Ärztezeitung berichtet, dass in einem Selektivvertrag sowohl der Spezialist als auch der ratsuchende Hausarzt (!) für die Konsultation je 50 € erhalten. Das Projekt hat beim 5. MSD Forum Gesundheit einen 2. Preis erhalten; in der Preisschrift (s.o., „zum Projekt“) findet sich eine gute Zusammenfassung des Projektes und seiner Entstehungsgeschichte.


Landärztequote

28. Februar 2017,  editor - Telemedizin

http://www.finanzen.de/news/17966/aerztemangel-medizinstudierende-zweifeln-landarztquote

Der Landärztemangel in Deutschland ist regelmäßig wiederkehrendes Thema. Finanzen.de lässt dazu nun die Medizinstudenten – die potentiellen Landärzte von morgen – zu Wort kommen. Eine Begründung, die man seltener in diesem Zusammenhang hört, lässt aufhorchen: man wolle im Team arbeiten, nicht als Einzelkämpfer, traue sich auch nicht so schnell zu, das ganze Spektrum der Erkrankungen alleine zu behandeln.

Telemedizin wird als Hilfsmittel genannt und – hat man sich einmal von den Videosprechstunden gelöst – ist natürlich auch das Mittel, Einzelkämpfer in Flächenländern zu Teams zu verknüpfen. Die räumliche Nähe der Landärzte zu ihren Patienten bliebe auch gewahrt, wenn vernetzte Praxen Team-Videokonferenzen durchführen können.


Zukunft des Ländlichen Raums

23. Februar 2017,  editor - Telemedizin

http://www.noz.de/lokales-dk/ganderkesee/artikel/855463/ganderkeseer-aeussern-sich-skeptisch-zur-telemedizin#

Fazit von Teilnehmern einer Vor-Ort-Befragung im Rahmen einer Masterarbeit der Jade-Hoschschule Oldenburg:  Die Versorgung mit Lebensmitteln ist genauso eine Ursache von Landflucht, wie der lange Weg zum Facharzt. Telemedizin ist aber ein „Baustein im Kampf gegen Landflucht.

Vorteile der Telemedizin, so argumentierte die Hochschule: Einsatz bei Diabetikern und Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen zur Kontrolle dieser chronischen Erkrankungen. Der Arzt kann an die Medikamenteneinnahme erinnern und bei drastischer Verschlechterung von Messwerten Hilfe schicken.

Voraussetzung ist aber eine flächendeckende Breitbandversorgung. Bei Neuerkrankungen muss weiterhin der Arzt aufgesucht werden (Fernbehandlungsverbot!).


Erleichterungen für Patienten müssen nicht das ganze Telemedizin-Programm liefern

07. Februar 2017,  editor - Telemedizin

http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FLOEHA/In-aller-Ruhe-zur-korrekten-Diagnose-artikel9829471.php
http://www.iem.de/de/
http://www.dr-skuras.de

Erleichterungen für Patienten müssen nicht gleich das ganze Telemedizin-Programm wie Videosprechstunde, Übermittlung von Befunden per Handy-Foto etc. liefern. Kleinere telemedinische Lösungen können auch Patienten, die mit dem Internet weniger vertraut sind, an telemedizinische Lösungen heranführen: Die Sächsische Neue Presse berichtet über eine Arztpraxis in Lichtenwalde. Der Titel „In aller Ruhe zur Diagnose“ zeigt schon, was der Hauptvorteil der automatischen Übermittlung von zu Hause gemessenen Blutdruckwerten ist: bei einer ruhigen Patientin ist die Blutdruckmessung zuverlässiger. Die Aufregung, die der Praxisbesuch für viele mit sich bringt, kann die Blutdruckwerte nämlich künstlich nach oben.  Die automatische Übermittlung der Werte erspart möglicherweise auch einen zusätzlichen Arztbesuch.


Sich die Daseinsfürsorge etwas kosten lassen

06. Februar 2017,  editor - Telemedizin

http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/gemeinden/kelheim/ein-klinisch-teurer-gemischtwarenladen-22796-art1481809.html
http://www.pfaffenhofen.de/ilmtalklinik/
https://www.facebook.com/telepom.eu/

Die Gretchenfrage der Daseinsfürsorge stellt die „Mittelbayrische“ Prof Dr. Christian Ernst, Lehrstuhlinhaber “Ökonomik und Management sozialer Dienstleistungen“ an der Universität Hohenheim: „Können wir uns eine wohnortnahe Grundversorgung in Zukunft überhaupt noch leisten?“ Im Notfall sei man froh über eine Klinik vor Ort, aber was tun, wenn sie, wie in Kelheim, immer mehr Defizit schreiben? Die medizinische Versorgung, so wie sie staatliche Regeln definieren, solle man als Rahmen der medizinischen Daseinsvorsorge nehmen und in diesem Rahmen auch ein Defizit in Kauf nehmen, so Prof. Ernst im Interview der „Mittelbayrischen“. Dafür ein Defizit-Ziel vorzugeben ist eine Option, von der man nicht oft hört.

Wenn das Defizit partout nicht finanzierbar sei, so Prof. Ernst weiter, könne man diese Krankenhäuser in Tele-Portalkliniken umstrukturieren, mit Generalisten für die Grundversorgung und telemedizinisch andernorts konsultierten Spezialisten.

Kontakt Prof. Ernst an der Uni Hohenheim: sodienst[at]uni-hohenheim.de

 

Bildquelle: Claudia Hautumm / pixelio.de


Telemedizin: Uni sucht nach der Arztpraxis der Zukunft

02. Februar 2017,  editor - Telemedizin

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/telemedizin/article/928721/telemedizin-uni-sucht-nach-arztpraxis-zukunft.html
https://mobile.twitter.com/Cisco_Germany/status/827187827523854336/photo/1unft.html
http://globalnewsroom.cisco.com/de/de/press-releases/universitat-lubeck-und-cisco-grunden-innovationsze-nasdaq-csco-1295244?CAMPAIGN=NBT-06

Das Institut für Allgemeinmedizin der Universität Lübeck und das Unternehmen CISCO wollen gemeinsam IT-Lösungen für den ländlichen Raum entwickeln. Ziel ist die Optimierung der medizinischen versorgung in der Fläche. U.a., aber nicht ausschließlich, sollen Lösungen für die verbesserte Kommunikation zwischen Arzt und nicht-ärztlichen Praxisassistenten entstehen. Von Seiten der Universität Lübeck ist das Institut für Allgemeinmedizin beteiligt.

Während der Forschungsschwerpunkt „Telemedizin für den ländlichen Raum“ nicht ungewöhnlich ist, kannn man auf das „Internet der Dinge in Medizin und Pflege“ gespannt sein.


Politik gibt Stroke Unit Vorzug vor Tele Stroke Unit

30. Dezember 2016,  editor - Telemedizin

www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/akh-darf-wieder-notfaelle-mit-schlaganfall-aufnehmen-aid-1.6494638

Beteiligte Krankenhäuser:
http://www.akh-viersen.de/uploads/tx_news/150629_PM_Tele_Stroke_Unit.pdf
www.akh-viersen.de/aktuelles/presse/nachricht.html www.alexianer-krefeld.de/unsere_angebote/krankenhaus_maria_hilf_somatische_kliniken_zentren/klinik_fuer_neurologie/alexianer_schlaganfall_zentrum/

Bezirksregierung verfügt, dass Rettungsdienste Schlaganfallpatienten nur noch zu Krankenhäusern mit eigener Neurologie und Stroke Uni bringen darf; ein Krankenhaus, das nur über eine Telestroke-Unit verfügt – also eine intensivmedizinische Schlaganfallbehandlung ohne eigene Neurologie, aber mit telemedizinisch ansprechbarer Neurologie – darf nur noch mit Notfällen angefahren werden.

Parallelen zur Teleradiologie drängen sich auf: darf eine Teleradiologie für ein Krankenhaus genehmigt werden, bei der der Versorger Stunden entfernt aufgestellt ist? Was ist zu tun, wenn ein Krankenhaus mit 24/7 Radiologie nur wenige Minuten entfernt ist? Darf der nächtliche Betrieb eines CT unter Zuhilfenahme einer weit entfernten Teleradiologie dann überhaupt genehmigt werden?  Rechtfertigt das Regionalprinzip dann den Eingriff in den Markt dergestalt, dass die teleradiologie nur mit dem näher gelegenen Krankenhaus mit 24/7 Radiologie genehmigt werden da.