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Fotografin gibt Patienten und Klinikmitarbeitern ein Gesicht

Montag 14. Mai 2012

Einladung zur deutsch-polnischen Ausstellung  „Telemedizin Euroregion POMERANIA“

Was empfinden Menschen, wenn sie im Krankenhaus auf ihre Diagnose warten? Wie erleben die Mitarbeiter den Klinikalltag mit all seinen individuellen Schicksalen? Welche Sorgen, Ängste und Hoffnungen bewegen die Akteure und Patienten in den Kliniken?

Die Schweriner Künstlerin Angela Fensch hat an neun deutschen und polnischen Klinikstandorten Fotos von Patienten, Angehörigen, Ärzten und Pflegekräften aufgenommen und versucht, diese ambivalente Gefühlswelt zwischen Routine, Stress und quälender Ungewissheit einzufangen. Das einzigartige Projekt ist Teil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Telemedizin Euroregion POMERANIA. „Wir wollten mit der Ausstellung die menschliche Seite hinter dem Fördervorhaben und modernster High-Tech-Technik zeigen“, sagte der Vorsitzende des Telemedizin Euroregion POMERANIA e.V., der Greifswalder Radiologe Prof. Norbert Hosten. „Schließlich steht der Mensch im Fokus der größten telemedizinischen Modellregion in Europa.“
Teile der Ausstellung werden bereits im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage vom 14. bis 16. Mai im Schweriner Schloss gezeigt.

Die offizielle Eröffnung mit der Künstlerin findet am Dienstag, dem 29. Mai 2012 im Greifswalder Rathaus statt (19.00 Uhr, s. Programm). Dazu werden Wirtschaftsminister Harry Glawe und der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, erwartet. Interessierte Gäste sind recht herzlich zur Vernissage willkommen!

Das INTERREG IV A-Programm der Europäischen Union verfolgt mit dem grenzüberschreitenden Projekt „Telemedizin Euroregion POMERANIA“ das Ziel, die medizinische Versorgung in dem dünn besiedelten Fördergebiet zu verbessern. Seit 2002 finanziert die EU Telemedizin-Projekte in Vorpommern. Wegen des Erfolgs insbesondere der Telepathologie und Teleradiologie wurde die Förderung sukzessive erweitert. Seit zwei Jahren wird die neue Etappe der Modellregion mit 35 Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen mit 11,4 Millionen Euro unterstützt und auf weitere medizinische Fachbereiche ausgeweitet. Das umfasst unter anderem die Tele-HNO, Teleophthalmologie (Augen), Tele Stroke Network (Schlaganfall) sowie die Teleurologie und Teleneurochirurgie.