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Willkommen · Witamy · Välkommen · Welcome

Vorpommern und die Region Nordbrandenburg liegen im äußersten Nordosten der Bundesrepublik Deutschland und grenzen an Polen. Die Bevölkerungsdichte in diesem Flächenstaat liegt mit 70 Einwohnern pro Quadratkilometer am unteren Rand des Möglichen (zum Vergleich: das dünnbesiedelte Oberfranken in den alten Bundesländern hat 152 Einwohner pro Quadratkilometer). Der demografische Wandel hat sich hier durch Wegzug junger Menschen, nach 1989 in der stark gefallenen Geburtenrate und fehlender Zuwanderung besonders bemerkbar gemacht.

Die medizinische Versorgung muss daher ganz neue Wege beschreiten. Während eine Basisversorgung (allgemeinmedizinische Dienste) insbesondere in den Städten der Region durchaus gegeben ist, finden hochspezialisierte Disziplinen mit geringer Arztanzahl (Radiologen, Pathologen) sowie Fächer, die hohe Investitionen in Geräte erfordern (Radiologie) kein genügend großes Einzugsgebiet, um Dienste außerhalb einer Kernzeit anbieten zu können. Kleine Krankenhäuser können z.B. radiologische Untersuchungen während der Woche im Tagdienst durchaus aufrecht erhalten. Für Untersuchungen am Wochenende oder in der Nacht gibt es dort jedoch nicht genug Patientenzahlen, um diese zu finanzieren. Ähnliches gilt für Disziplinen wie die Augenheilkunde, die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und andere.

Telemedizin-Blog

Wenn der Arzt per Video kommt

editor - 01. November 2017 - Telemedizin

https://www.nzz.ch/international/aktuelle-themen/wenn-der-arzt-per-video-kommt-ld.1322528"

Die NZZ stellt ihren Schweizer Lesern die deutsche Telemedizinlandschaft vor. Gelobt wird das Projekt Tempis, auch kardiologisches Telemonitoring findet Gefallen. Das E-Health Gesetz mit den nun unterstützten Videosprechstunden wird beschrieben. Unvorteilhaftes wird benannt: im Falle der Gesundheitskarte der Rückstand gegenüber Österreich, bei der flächendeckenden Digitalisierung die Anbindungs-Löcher. Fazit: vielerorts könnten die Ärzte kaum ein Röntgenbild verschicken.

  Teleradiologische Kooperationen als Vorbote weiterer Zusammenarbeit? Beeinflussung der Patientenströme befürchtet! »

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