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Willkommen · Witamy · Välkommen · Welcome

Vorpommern und die Region Nordbrandenburg liegen im äußersten Nordosten der Bundesrepublik Deutschland und grenzen an Polen. Die Bevölkerungsdichte in diesem Flächenstaat liegt mit 70 Einwohnern pro Quadratkilometer am unteren Rand des Möglichen (zum Vergleich: das dünnbesiedelte Oberfranken in den alten Bundesländern hat 152 Einwohner pro Quadratkilometer). Der demografische Wandel hat sich hier durch Wegzug junger Menschen, nach 1989 in der stark gefallenen Geburtenrate und fehlender Zuwanderung besonders bemerkbar gemacht.

Die medizinische Versorgung muss daher ganz neue Wege beschreiten. Während eine Basisversorgung (allgemeinmedizinische Dienste) insbesondere in den Städten der Region durchaus gegeben ist, finden hochspezialisierte Disziplinen mit geringer Arztanzahl (Radiologen, Pathologen) sowie Fächer, die hohe Investitionen in Geräte erfordern (Radiologie) kein genügend großes Einzugsgebiet, um Dienste außerhalb einer Kernzeit anbieten zu können. Kleine Krankenhäuser können z.B. radiologische Untersuchungen während der Woche im Tagdienst durchaus aufrecht erhalten. Für Untersuchungen am Wochenende oder in der Nacht gibt es dort jedoch nicht genug Patientenzahlen, um diese zu finanzieren. Ähnliches gilt für Disziplinen wie die Augenheilkunde, die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und andere.

Telemedizin-Blog

Welche Folgen ein Ausfall von Teleradiologie-Sytemen haben kann!

editor - 13. Juni 2017 - Telemedizin

http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Pfaffenhofen-Ilmtalklinik-DKmobil-Leitung-tot-Patient-in-Not;art600,3418131.html

Welche Folgen ein Ausfall von Teleradiologie-Sytemen haben kann, zeigt ein Beitrag des Donaukuriers: Als das Internet streikte, wurden mehrere Patienten aus dem Pfaffenhofener Krankenhaus (kein Röntgen-Arzt vor Ort) in Krankenhäuser mit 24/7 Radiologie gefahren. Als alternative Lösung hätte sich ein persönlicher Besuch des Teleradiologen im Krankenhaus zur Vor-Ort Befundung der dringlichen computertomographischen Untersuchungen angeboten. Die Röntgenverordnung fordert diese Möglichkeit im sog. „Regionalprinzip" ein. Im Zeitalter der Cyberangriffe auf Krankenhäuser kann es nur zu leicht nötig werden, bei einem Ausfall der Teleradiologie-Verbindung an den Ort der Untersuchung zu kommen. Der Radiologe kann dann dort lebensnotwendige Untersuchungen befunden.

  Daseinsfürsorge wird durchaus von allen gesellschaftlichen Gruppen ernst genommen! »

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