• Deutsch
  • Polish
  • English

Sie befinden sich hier:

Willkommen · Witamy · Välkommen · Welcome

Vorpommern und die Region Nordbrandenburg liegen im äußersten Nordosten der Bundesrepublik Deutschland und grenzen an Polen. Die Bevölkerungsdichte in diesem Flächenstaat liegt mit 70 Einwohnern pro Quadratkilometer am unteren Rand des Möglichen (zum Vergleich: das dünnbesiedelte Oberfranken in den alten Bundesländern hat 152 Einwohner pro Quadratkilometer). Der demografische Wandel hat sich hier durch Wegzug junger Menschen, nach 1989 in der stark gefallenen Geburtenrate und fehlender Zuwanderung besonders bemerkbar gemacht.

Die medizinische Versorgung muss daher ganz neue Wege beschreiten. Während eine Basisversorgung (allgemeinmedizinische Dienste) insbesondere in den Städten der Region durchaus gegeben ist, finden hochspezialisierte Disziplinen mit geringer Arztanzahl (Radiologen, Pathologen) sowie Fächer, die hohe Investitionen in Geräte erfordern (Radiologie) kein genügend großes Einzugsgebiet, um Dienste außerhalb einer Kernzeit anbieten zu können. Kleine Krankenhäuser können z.B. radiologische Untersuchungen während der Woche im Tagdienst durchaus aufrecht erhalten. Für Untersuchungen am Wochenende oder in der Nacht gibt es dort jedoch nicht genug Patientenzahlen, um diese zu finanzieren. Ähnliches gilt für Disziplinen wie die Augenheilkunde, die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und andere.

Telemedizin-Blog

Telemedizin: Uni sucht nach der Arztpraxis der Zukunft

editor - 02. Februar 2017 - Telemedizin

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/telemedizin/article/928721/telemedizin-uni-sucht-nach-arztpraxis-zukunft.html
https://mobile.twitter.com/Cisco_Germany/status/827187827523854336/photo/1unft.html
http://globalnewsroom.cisco.com/de/de/press-releases/universitat-lubeck-und-cisco-grunden-innovationsze-nasdaq-csco-1295244?CAMPAIGN=NBT-06

Das Institut für Allgemeinmedizin der Universität Lübeck und das Unternehmen CISCO wollen gemeinsam IT-Lösungen für den ländlichen Raum entwickeln. Ziel ist die Optimierung der medizinischen versorgung in der Fläche. U.a., aber nicht ausschließlich, sollen Lösungen für die verbesserte Kommunikation zwischen Arzt und nicht-ärztlichen Praxisassistenten entstehen. Von Seiten der Universität Lübeck ist das Institut für Allgemeinmedizin beteiligt.

Während der Forschungsschwerpunkt „Telemedizin für den ländlichen Raum“ nicht ungewöhnlich ist, kannn man auf das „Internet der Dinge in Medizin und Pflege“ gespannt sein.

« Sich die Daseinsfürsorge etwas kosten lassen   Politik gibt Stroke Unit Vorzug vor Tele Stroke Unit »

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.

0 Kommentare