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Willkommen · Witamy · Välkommen · Welcome

Vorpommern und die Region Nordbrandenburg liegen im äußersten Nordosten der Bundesrepublik Deutschland und grenzen an Polen. Die Bevölkerungsdichte in diesem Flächenstaat liegt mit 70 Einwohnern pro Quadratkilometer am unteren Rand des Möglichen (zum Vergleich: das dünnbesiedelte Oberfranken in den alten Bundesländern hat 152 Einwohner pro Quadratkilometer). Der demografische Wandel hat sich hier durch Wegzug junger Menschen, nach 1989 in der stark gefallenen Geburtenrate und fehlender Zuwanderung besonders bemerkbar gemacht.

Die medizinische Versorgung muss daher ganz neue Wege beschreiten. Während eine Basisversorgung (allgemeinmedizinische Dienste) insbesondere in den Städten der Region durchaus gegeben ist, finden hochspezialisierte Disziplinen mit geringer Arztanzahl (Radiologen, Pathologen) sowie Fächer, die hohe Investitionen in Geräte erfordern (Radiologie) kein genügend großes Einzugsgebiet, um Dienste außerhalb einer Kernzeit anbieten zu können. Kleine Krankenhäuser können z.B. radiologische Untersuchungen während der Woche im Tagdienst durchaus aufrecht erhalten. Für Untersuchungen am Wochenende oder in der Nacht gibt es dort jedoch nicht genug Patientenzahlen, um diese zu finanzieren. Ähnliches gilt für Disziplinen wie die Augenheilkunde, die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und andere.

Telemedizin-Blog

Politik gibt Stroke Unit Vorzug vor Tele Stroke Unit

editor - 30. Dezember 2016 - Telemedizin

www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/akh-darf-wieder-notfaelle-mit-schlaganfall-aufnehmen-aid-1.6494638

Beteiligte Krankenhäuser:
http://www.akh-viersen.de/uploads/tx_news/150629_PM_Tele_Stroke_Unit.pdf
www.akh-viersen.de/aktuelles/presse/nachricht.html www.alexianer-krefeld.de/unsere_angebote/krankenhaus_maria_hilf_somatische_kliniken_zentren/klinik_fuer_neurologie/alexianer_schlaganfall_zentrum/

Bezirksregierung verfügt, dass Rettungsdienste Schlaganfallpatienten nur noch zu Krankenhäusern mit eigener Neurologie und Stroke Uni bringen darf; ein Krankenhaus, das nur über eine Telestroke-Unit verfügt – also eine intensivmedizinische Schlaganfallbehandlung ohne eigene Neurologie, aber mit telemedizinisch ansprechbarer Neurologie – darf nur noch mit Notfällen angefahren werden.

Parallelen zur Teleradiologie drängen sich auf: darf eine Teleradiologie für ein Krankenhaus genehmigt werden, bei der der Versorger Stunden entfernt aufgestellt ist? Was ist zu tun, wenn ein Krankenhaus mit 24/7 Radiologie nur wenige Minuten entfernt ist? Darf der nächtliche Betrieb eines CT unter Zuhilfenahme einer weit entfernten Teleradiologie dann überhaupt genehmigt werden?  Rechtfertigt das Regionalprinzip dann den Eingriff in den Markt dergestalt, dass die teleradiologie nur mit dem näher gelegenen Krankenhaus mit 24/7 Radiologie genehmigt werden da.

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